MITSUBISHI Electric
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Kosten einer Wärmepumpe

Von: - Planungswelten,

Wärmepumpen sind teuer bei der Anschaffung, doch zahlen sich die Kosten irgendwann wieder aus – diese Weisheit ist fast in aller Munde, doch sollten Sie nicht solchen pauschalen Aussagen zu hohen Einsparungen vertrauen. Wärmepumpen dominieren immer mehr auf dem Markt. Waren es früher solche, die ihre Energie aus dem Grundwasser oder Erdreich gezogen haben, so beherrschen heutzutage die sogenannten Luft-Wärmepumpen erstmals den Markt. Was genau sind aber nun die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wärmepumpen-Technologien und welche Vorteile haben sie?

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Luft- oder Erd-Wärmepumpen?

Generell gilt, dass jede Wärmepumpe ihre Daseinsberechtigung hat. „Generell hat jede Wärmequelle für Wärmepumpen ihre Vor- und Nachteile. Niemand kann für sich und seine technische Lösung einen Universalanspruch des besten Angebotes ableiten“, so Holger Thiesen, Division Manager für den Bereich Living Environment Systems bei Mitsubishi Electric. „Der Markt für Wärmepumpen wächst stetig weiter und mit jeder neuen technischen Lösung rücken weitere Einsatzmöglichkeiten ins Blickfeld.“
Es gibt verschiedene Wärmequellen, aus denen eine Wärmepumpe ihre Energie beziehen kann. Als eine besonders effiziente Variante gelten Erdsonden. Dennoch sind mit der Erdsonde hohe Kosten verbunden, aufgrund der Sondenbohrung. Mit der Qualität der Bohrung steht und fällt der Vorteil der Erdsonde als Wärmequelle. Für große Grundstücke eignet sich der Erdkollektor, dessen Erstellung allerdings noch teurer ist. Die Leistung dieser Wärmequelle hängt zum großen Teil von der Bodenbeschaffenheit ab. Als ergiebigste Wärmequelle gilt jedoch das Grundwasser.
Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe bezieht ihre Energie aus der von der Sonne erwärmten Außenluft. Wegen der wechselnden Jahreszeiten, kommt es jedoch zu erheblichen Temperaturschwankungen. Darum wurde sie mit einem zweiten Wärmeerzeuger kombiniert. Ein großer Vorteil dieser Wärmepumpe ist die kostengünstige Erschließung.

Wärmepumpe: Ideal für den Baubestand?

Wegen der Bohrungen muss der Garten nach Erschließung der Wärmequellen komplett neu angelegt werden. Bohrgeräte müssen auf das Grundstück transportiert werden können. Bei der auf dem Markt dominierenden Luft-Wärmepumpe ist dies nicht erforderlich. Im Baubestand ist sie daher die einfachste und günstigste Variante.

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Luft-Wärmepumpe: Aufbau

Bei dem sogenannten Split-System steht ein Teil der Wärmepumpe drinnen und ein Teil draußen. Verbunden sind die beiden Teile mit Rohrleitungen. Ältere Generationen von Luft-Wärmepumpen sind noch komplett im Gebäude oder aber komplett im Freien aufgestellt. Um die erzeugte Wärme zu transportieren werden unterschiedliche Medien eingesetzt. Neben Heizungswasser zählen hierzu auch Kältemittel und eine Soleflüssigkeit. Gerade Kältemittel erweist sich bei einem plötzlichen Ausfall der Wärmepumpe im Winter als vorteilhaft, da es frostsicher ist. Darüber hinaus speichert es, genauso wie die Soleflüssigkeit, die Wärmeenergie besonders gut. Bei herkömmlichen Luft-Wärmepumpen ist ein elektrischer Heizstab integriert, der im Winter zusätzlich Energie liefert. Die Luft-Wärmepumpen neuester Bauart, die mit moderner Zubadan-Technologie arbeiten, sollen jedoch ohne elektrischen Heizstab auskommen. Bis zu minus 15 °C liefern sie noch 100 % Heizleistung zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Verfügen Luft-Wärmepumpen über ein Kältemittelsystem, so können sie andere Klimageräte versorgen, sofern diese auf dem Wärmepumpenprozess basieren.

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