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Gartenpflege im Herbst

Von: - Planungswelten,

Bunt gefärbte Bäume und Sträucher sind im Herbst wunderschön anzusehen und Herbstobst, Kürbisse und Kräuter können in dieser Jahreszeit geerntet werden. Darüber hinaus warten in der goldenen Jahreszeit aber auch eine Vielzahl von Arbeiten auf den ambitionierten Gartenbesitzer. Denn wer jetzt ordentlich anpackt, legt einen festen Grundstein für eine gelingende Gartensaison im Frühjahr. Vieles muss vor dem ersten Frost zurückgeschnitten werden und braucht nun besondere Pflege, aber auch für das Aussäen ist jetzt die richtige Zeit.

Auf einen Blick:

  • Im Herbst muss im Garten vieles reduziert werden. Bäumer und Sträucher werden zurückgeschnitten, aber auch die Aussaat für die Frühblüher in der kommenden Saison ist nun dran.
  • Die meisten Kübelpflanzen benötigen einen frostsichern Standort. Bei manchen Pflanzen reicht es aus, das Wurzelwerk vor dem Erfrieren zu schützen. Die Ideale Temperatur zum Überwintern von Kübelpflanzen liegt zwischen fünf und zehn Grad.
  • Der Rasen benötigt einen „Kurzhaarschnitt“. Die Schneelast drückt ihn sonst zusammen und dies kann zu Krankheiten und Pilzbefall führen.
  • Je besser man im Herbst den Garten vorbereitet, desto erfolgreicher wird die Gartensaison im Frühjahr.
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Kübelpflanzen einlagern

Einige Kübelpflanzen können problemlos auch den Winter im Garten überstehen, wenn man die frostempfindlichen Wurzeln dabei ausreichend wärmt. So benötigen beispielsweise Buchsbaum, Kirschlorbeer und Bambus lediglich einen Schutz vor Bodenfrost, der, wenn man den Kübel auf eine einfache Styroporplatte stellt, schnell hergestellt ist.

Das Gefäß selbst kann man problemlos mit Jute oder ähnlichem Stoffen umwickeln. Wenn sich die Gelegenheit ergibt und der Platz vorhanden ist, hilft es zudem, die Standorte für den Winter möglichst dicht am Haus oder in einer geschützten Ecke zu wählen.

Für die meisten Kübelpflanzen ist jedoch ein Überwintern in Garagen, Kellern und Treppenhäusern ein Muss. Dabei gilt die Regel, je kühler die Überwinterungstemperatur ist, desto dunkler darf es in dem Raum sein. Zwischen fünf und zehn Grand sind ideal. Zu warme Räume bringen hingegen den Stoffwechsel der Pflanzen durcheinander.

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Kurzhaarfrisur für den Rasen

Der Rasen sollte im Idealfall vor dem ersten Frost winterfest sein. Wann dies ist, hängt im Wesentlichen von der jeweils aktuellen Witterung ab. Solange es noch nicht zu kalt ist wächst die Grünfläche weiter und muss dementsprechend auch gemäht werden.

Der letzte Schnitt sollte dann möglichst kurz sein. So um die vier Zentimeter sind ideal. Ist er hingegen zu lang, drückt der Schnee die Halme nieder und es besteht die Gefahr, dass sich Krankheiten und Pilze ausbreiten können.

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Pflanzen schützen

Es ist Bewegung im Garten. Spätestens mit dem ersten Frost müssen nicht winterfeste Knollen ausgegraben und kältesicher gelagert werden. Vor allem Begonien, Gladiolen und Dahlien sind hiervon betroffen. Sie können nun Platz machen für Frühblüher. Gerade Allium-Zwiebeln brauchen ausreichend Zeit, um sich an ihren Standort zu gewöhnen.

Für andere Pflanzen ist hingegen jetzt die Zeit des Zurückschneidens gekommen. Besonders wenn es um kranke Stauden geht, hilft nur die radikale Methode mit der Gartenschere. Gesunde Pflanzen hingegen dürfen bleiben. Ihre Blätter schützen die Wurzeln vor Frost und erfreuen den Gartenliebhaber bei erstem Raureif noch mit bezaubernden Bildern.

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Der richtige Umgang mit dem Herbstlaub

Wer im Herbst nicht immer wieder neu mit dem lästigen Laubharken beginnen möchte, kann die bunte Pracht auf dem Boden liegen und an den Bäumen hängen lassen, bis der erste Frost auch die letzten Blätter entfernt hat.

Dies gilt selbstverständlich nicht für Regionen im Garten, wo übermäßig anfallendes Laub zur Gefahr werden kann. Wege und Bürgersteige, aber auch die eigenen Dachrinnen sollten immer rechtzeitig von den Blättern befreit werden. Das verhindert Verletzungen und böse Überraschungen bei starkem Regen.

Wichtig ist, vor dem ersten Schnee alle Rasenflächen vom Laub vollständig zu befreien, damit später keine braunen Stellen im satten Grün zu finden sind. Hier kann man sich mit einem kleinen Trick die Arbeit ein wenig vereinfachen: Rasenmäher auf die höchste Stufe stellen und das Laub mit dem Grasfangkorb „einsammeln“. Ansonsten bleibt natürlich noch die gute alte Handarbeit mit Rechen und Schubkarre.