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Winter ade – mit Zwiebelblumen

Von: - Planungswelten,

Einzelne frühlingshafte, sonnige Tage können nicht darüber hinwegtäuschen – noch ist Winter, sogar noch einige Wochen lang. In Blumenläden und Gartencentern hat der Frühling aber schon begonnen: Viele kleine Töpfe mit sprießendem Grün machen Lust auf Frühling – auf Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und viele andere Zwiebelblumen. Sie sind ideal, um die Wartezeit bis zum ersehnten Frühlingsanfang zu verkürzen.

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Blütenknospen bringen Frühlingsfarbe in die Wohnung

Diese vorgetriebenen Zwiebelblumen, oft zu mehreren in einem Topf, stehen bereits kurz vor der Blüte. Viel Geduld braucht man also nicht, denn schon nach kurzer Zeit öffnen sich die Blütenknospen und bringen Frühlingsfarbe in die Wohnung. Immer öfter sorgen Zwiebelblumen im Topf auch für Frühlingsstimmung auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten an Stellen, an denen so früh im Jahr noch Farbe fehlt. Wenn dann der Blick vom warmen Wohnzimmer aus nach draußen schweift, lässt sich schon sonniges Gelb, glühendes Orange, feuriges Rot oder himmlisches Blau genießen, ohne dass man dazu im vergangenen Herbst selber Blumenzwiebeln pflanzen musste.

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Kälte ist wichtig

An tristen Wintertagen sind blühende Zwiebelblumen ein cleveres und nebenwirkungsfreies Mittel für die gute Laune. Doch normalerweise benötigen sie etwas Planung: Tulpen, Narzissen und andere im Frühling blühende Zwiebeln müssen schon im Herbst in die Erde, denn sie brauchen die kalten Temperaturen des Winters. Die winterliche Kälte und die danach ansteigenden Temperaturen sind wichtige Auslöser für die Entwicklung der Blüten. Bei den jetzt in Töpfen angebotenen Zwiebelblumen hat der Gärtner den Zwiebeln den Winter und den Frühlingsbeginn durch Temperaturwechsel im Gewächshaus vorgegaukelt – die kleinen Kraftpakete warten geradezu darauf, ihre Blüten zu entfalten.

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Frühling auf dem Balkon

Wenn kein starker Frost und keine heftigen Schneefälle mehr zu erwarten sind, können die Zwiebelblumen gut draußen wachsen, zum Beispiel, um winterlich-triste Balkone schnell in blühende Farbinseln zu verwandeln. Dazu einfach die Zwiebelzwerge vorsichtig austopfen und in einen mit normaler Blumenerde gefüllten Balkonkasten, eine Schale oder einen Kübel pflanzen. Dann mit Erde auffüllen, andrücken, angießen – schon ist der Frühling auf den Weg gebracht. Wenn die Erde zu trocken ist, taucht man den Wurzelballen der Zwiebelblumen vorm Pflanzen am besten so lange in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Auch nach dem Pflanzen muss die Erde feucht bleiben. Damit sich überschüssiges Gieß- und Regenwasser nicht im Gefäß staut, sind Abzugslöcher im Boden wichtig. Auf Balkon oder Terrasse rückt man die Frühlingsblumen an eine Stelle, die gut von drinnen zu sehen ist. In schönen Gefäßen sind blühende Zwiebelblumen auch ein freundlicher Willkommensgruß am Hauseingang, für Gäste und Bewohner gleichermaßen. So beginnt die Gartensaison schon früher als gedacht und lange vor dem offiziellen Frühlingsbeginn im März. Also nichts wie los – der Frühling wartet schon!

Quelle: IZB