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Wie legt man einen Rosengarten an?

Von: - Planungswelten,

Valentinstag, Candlelight Dinner und Heiratsantrag – die Rose ist die Blume, die als Liebessymbol für diverse Anlässe immer wieder gerne verschenkt wird.

Umso schöner, wenn man im eigenen Garten eine große Auswahl unterschiedlicher Rosen hat, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühen und den Blick erfreuen. Oder, wenn man einfach mal in den Garten gehen kann, um sich ein paar frische Rosen abzuschneiden. Ob für die Vase oder einfach mal ein paar dicke Blütenköpfe für eine Schale.

Es gibt so viele verschiedene Rosensorten, hier fällt die Auswahl oft nicht leicht. Wenn Sie einen Rosengarten anlegen möchten, empfiehlt es sich viele unterschiedliche Rosensorten die zu verschiedenen Zeiten blühen, zu kombinieren.

So haben Sie eine möglichst lange Zeit im Jahr eine wunderschöne Blütenpracht. Wir haben mal ein paar Tipps zusammengestellt, die Sie beim Anlegen Ihres Rosengartens beachten können.

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GPP - links: Downderry Lavendel; rechts: Schloss Ippenburg
© GPP – links: Downderry Lavendel; rechts: Schloss Ippenburg

Rosengarten anlegen: Laubengang oder Rosarie

Einen Garten anzulegen will gelernt sein. Zunächst braucht jeder, der einen Rosengarten anlegen will einen Platz, der sowohl sonnig, als auch luftig sein sollte. Jedoch vertragen Rosen nicht zu viel Wind.

Der Boden sollte eine hohen Humusgehalt aufweisen und nicht zu nass sein. Außerdem kann man beim Rosengarten anlegen differenzieren zwischen einem Laubengang und einer sogenannten Rosarie.

Ersteres bezeichnet eine Laube, welche als Gang an Garten oder Hauseingang aufgebaut wird. Letztere ist eine Sammlung von Rosen in einem Blumenbeet, wo besonders einzelne Rosenarten herausstechen können und es Sinn macht, verschiedenen Sorten anzupflanzen.

So pflanzen Sie die Rosen richtig…

Für Lauben eignen sich Kletter- oder Wildrosen, die sich recht hübsch zwischen anderen Rankpflanzen wie beispielsweise der Clematis machen. Für Beete passen Strauch- oder Beetrosen. Gepflanzt werden können Rosen an frostfreien Tagen von Oktober bis April. Vor dem Pflanzen der Blumen in dem dafür vorgesehenen Rosengarten, sollte man die Rosen zunächst einige Zeit mit Wasser vollsaugen lassen, am besten in einem Eimer. Sind die vorgesehenen Rosen noch nicht in einem Blumentopf gepflanzt gewesen, sondern wurzelnackt, müssen die Wurzeln auf etwa 20 Zentimenter Länge gekürzt werden. Dasselbe gilt auch für die Triebe. Sobald Sie dann das Pflanzloch ausgehoben haben und den Boden schön aufgelockert haben, kann die Rose hineingesetzt werden. Jetzt sollten Sie die Erde mit Kalk, Humus und Rosendünger anreichern. Anschließend muss die Erde festgetreten werden, dann gewässert und noch etwas Erde oben aufgehäuft werden.

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© links: GPP / BGL; rechts: GPP / Colour your Life

Hübsche Nachbarn im Rosengarten

Möchten Sie einen Rosengarten zwischen anderen Blumen anlegen, sollten Sie solche wählen, die entweder bereits im Frühsommer oder aber im Herbst noch blühen. Denn die Rosen entfalten ihre Pracht im Hochsommer.

Auch kann es manchmal vorkommen, dass die Rosen eine Blühpause im Sommer haben – daher ist es umso schöner, wenn man dann noch zusätzlich eine Rosenbegleitpflanze im angelegten Rosengarten hat. Aufgrund ähnlicher Bedürfnisse eignet sich der Lavendel hierfür besonders gut.

Im Übrigen heißt es sogar, dass sich Rosen und Lavendel gegenseitig im Wachstum fördern. Mohn, Rittersporn, Schafgarbe oder unterschiedliche Ziergräser machen sich ebenso gut als Nachbarn im Rosengarten.

Rosen umpflanzen oder umsetzen

Sind Sie mit dem aktuellen Wachstumsort Ihrer Rosen unzufrieden, können Sie Rosen innerhalb des Rosengartens auch umpflanzen oder umsetzen. Plant man den Umzug in den warmen Sommermonaten, muss man seine Rosen danach vor allzu großer Sonneneinstrahlung schützen, dies kann durch einen Schirm oder etwas Folie gelingen. Genügend Feuchtigkeit ist ferner vonnöten. Am besten eignet sich für das Umpflanzen der Rosen im angelegten Rosengarten allerdings der Herbst. Rosen verlieren für gewöhnlich im Oktober ihre Blätter. Kurz danach und bis März ist das Umsetzen möglich. Damit sich die Rose an ihrem neuen Standort wohlfühlt, bietet es sich an, etwas von der alten Erde in den Wurzeln zu belassen. Da neu verpflanzte Rosen einen Großteil ihrer alten Wurzeln verlieren, muss in dem ersten Jahr nach der Umsetzung nicht gedüngt werden. Denn durch das Düngen wird die bedeutende Neubildung der Wurzeln verhindert. Nach einer kurzen Erholungspause werden Ihre Rosen jedoch auch an dem neuen Ort im Rosengarten Fuß fassen und bald wieder blühen. Beachten Sie all‘ diese Tipps und Hinweise, können Ihre Rosen sehr alt werden.

Ein Thron im frisch angelegten Rosengarten

Zu Ihrem perfekten Rosengarten gehört auch eine Sitzgelegenheit, denn entfalten die Rosen erst einmal ihre volle Pracht, möchte der stolze Gärtner sie auch hingebungsvoll bewundern und bestaunen.

Auch Gehwege durch einzelne Abschnitte des Rosengartens machen den Ort noch attraktiver. Mit Rasen können kleine Pfade durch Ihren Rosengarten angelegt werden – oder aber Sie formen Wege, indem Sie Kieselsteine auslegen.

Ihrer Kreativität bei der Gartengestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Gönnen Sie sich nach getaner Arbeit Zeit und genießen Sie Ihren Rosengarten in vollen Zügen.

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