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Weihnachten das Fest der Liebe

Von: - Planungswelten,

Zuerst freut man sich darauf: Lichterketten an allem, was draußen Zweige hat, süße Düfte nach Zimt, Orangen und Plätzchen, Wunschzettelgeflüster, ein mildes Gefühl von Zusammengehörigkeit – schließlich ist bald Weihnachten, das Fest der Liebe.

Vorweihnachtszeit und ihre Sonnenseiten

Der erste Christstollen und süße Marzipankartoffeln schmecken noch herrlich, dampfender Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wärmt wohlig den Bauch – aber dann! Draußen bleibt es weiter immer nur nass und grau, im Büro häufen sich vor den Festtagen die Akten, unverschämte Teenagerwünsche drohen, das Budget zu sprengen, dem Vater ist der Adventsbraten nicht saftig genug, das Gedudel aus den Lautsprechern in den mit Menschenmassen gefüllten Einkaufsstraßen macht Kopfschmerzen, der Zeiger der Waage zeigt bedrohlich nach oben und überhaupt ist alles, was man jetzt will, ein wenig Ruhe. Höchste Zeit für wirkliche Lichtblicke, damit das Nervenkostüm zu Heiligabend noch steht, und man nicht doch noch von körperlicher und emotionaler Überzuckerung übermannt wird. Unser Tipp: Einen Gang runter schalten, sich ausklinken und ganz für sich allein etwas Schönes gönnen. Eine Pflanze zum Beispiel! Damit zeigen Sie der Unwirtlichkeit draußen die kalte Schulter, können in ihrer Anwesenheit tief durchatmen und ganz entspannt runterkommen. Gut macht sich ein knallroter und üppiger Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima). Der ist jetzt überall zu haben, quengelt nicht, wünscht nichts und macht nicht dick. Sondern er adelt mit seiner erhabenen Gestalt die winterliche Wohnung: Eine wahre Wohltat für beanspruchte Nerven und die gestresste Seele!

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Klassisch oder ausgefallen

Bei wem schon die Vorweihnachtszeit Gereiztheit verursacht hat, kann mit Weihnachtssternen spielend leicht auch der klassischen Festfarbe Rot entsagen. Denn die winterliche Zimmerpflanze gibt es durch die jahrelange Züchtung hiesiger Gärtner auch in Gelb, Weiß, Rosé, Apricot, Cremeweiß, Zimtfarben oder sogar in Pink. Der ursprüngliche Mexikaner wächst in Maxi oder Mini, mit reingrünen oder partiell hell gefärbten Blättern. Auswahl satt also und auch eine gute Idee als Mitbringsel für liebe Mitmenschen zum Adventskaffee. Die großen Weihnachtssterne erhellen als Solitär auf der Fensterbank den Blick hinaus in die trübe Finsternis und Mini-Sterne sind als Gruppe angenehme Begleiter bei Tisch. Achten Sie auf Qualität: Als Qualitätsmerkmal gelten die kleinen, gelben, kugeligen Blüten zwischen den Hochblättern. Fehlen diese, sollte man sich für ein anderes Exemplar entscheiden. Ansonsten sind Weihnachtssterne erfreulich pflegeleicht: Moderate Gaben von lauwarmem Wasser, ein heller, nicht zu warmer Standort ohne direkte Sonne und Zugluft sind alles, was sie zum Leuchten brauchen. Nur Staunässe mögen sie nicht. Alles in allem: Wenig Einsatz dafür, dass mit den schönen Mexikanern die Vorweihnachtszeit bunter, heller und freundlicher wird.

Quelle: CMA