© Car-Möbel

Tipps zum Kinderzimmer streichen

Von: - Planungswelten,

„Wenn es ein Junge wird, streiche ich das Kinderzimmer blau – und wenn es ein Mädchen wird, rosa.“ – so denken viele Eltern bei der Kinderzimmerplanung für den ersten Nachwuchs. Die Klischeefarben Rosa und Blau für die zwei verschiedenen Geschlechter spiegeln sich somit nicht nur in der Klamottenwahl für die Kleinen wieder, sondern dominieren auch oft hinsichtlich der Wandfarbe. Wie aber kann man das Kinderzimmer noch gestalten und so streichen, dass Ihr Kind nicht unbewusst in eine bestimmte Rolle, wie die der Prinzessin oder des Autoliebhabers, gesteckt wird? Gibt es auch geschlechtsneutrale Farben? Und was muss ich bei der Raumgestaltung sonst noch beachten? Für all diejenigen, bei denen eine Renovierung des Kinderzimmers in Kürze ansteht, haben wir im Folgenden hilfreiche Informationen und einige Tipps zum Kinderzimmer streichen zusammengetragen.

Wände online gestalten - probieren Sie es aus
© Car-Möbel

Kinderzimmer nicht zu bunt streichen

Um das Kinderzimmer nicht zum Zirkuszelt zu machen und Ihren Kindern keinen Farbrausch zuzumuten, bietet es sich an, nicht alle Wände gleichfarbig zu streichen. Gerade in kleineren Kinderzimmern wirken knallige und grelle Farben sonst nicht nur auffallend, sondern auch schnell drückend.

Darum macht es Sinn, nur einen Teil des Kinderzimmers in dominanten Farbtönen zu streichen und für restlichen Wände unauffällige, sanfte und vor allem helle Farben auszuwählen.

Eine weitere Idee wäre es, eine farbenfrohe Bordüre über die ansonsten weißen Wände zu tapezieren oder mittels Schablonen selbst zu malen. Streichen Sie hierfür zuerst die Wände des Kinderzimmers  weiß und warten dann solange, bis die Farbe getrocknet ist. Messen Sie anschließend aus, wie die farbige Bordüre an der Wand verlaufen soll und markieren sie sich mit einem Bleistift die Zentrierung, die Länge und Breite derselben.

Nun wird entlang den Markierungen mithilfe von Klebeband eine klare Kante abgeklebt, um lästiges Übermalen zu vermeiden. Wenn Sie für die Bordüre eine Schablone ausgesucht haben, dann müssen Sie diese nur noch anlegen und mit dem Streichen loslegen. Sollten Sie sich dafür entschieden haben selbst kreativ zu werden, dann empfehlen wir das Muster mit Bleistift zu skizzieren, bevor Sie es in der Farbe Ihrer Wahl an die Kinderzimmerwand malen.

Nachdem die Bordüre fertig gestrichen ist, sollten Sie das Klebeband zügig entfernen, um ein Festtrocknen mit der Farbe zu vermeiden.

Übrigens: Hier finden Sie weitere tolle Wohnideen für Kinder  und Tipps zum Kinderzimmer streichen.

Passende Farben zum Kinderzimmer streichen auswählen

Jede Farbe hat eine eigene Bedeutung und eine bestimmte Auswirkung auf die Stimmung Ihres Kindes.

Die sanfte Mädchenfarbe Rosa verleiht jedem Kinderzimmer eine ruhige und entspannte Atmosphäre und soll zur Ausgeglichenheit seines Bewohners beitragen.

Pures Rot hingegen wirkt aggressiv und soll eine bedrohliche Wirkung haben. In Kombination mit den sonnigen Farbtönen Gelb und Orange dient rot aber der Kreativität.

Auch Grün und Blau sind der Kreativität förderlich und schaffen eine ausgeglichene Umgebung.

© Woodland

Um die Gesundheit Ihres Kindes nicht zu gefährden, sollten Sie Farbe mit dem „Blauen Engel“-Siegel verwenden. In solchen Farben ist viel weniger giftiges Lösungsmittel enthalten, als in herkömmlicher Wandfarbe. Streichen Sie das Kinderzimmer auch passend zu den ausgewählten Möbeln –

und bedenken Sie bei der Auswahl der Kinderzimmermöbel, dass Kinder schnell wachsen und es sich daher lohnt, verstellbare Möbel anzuschaffen, die mitwachsen.

© Car-Möbel

Vor dem Streichen des Kinderzimmers

Wie vor jedem Anstrich, sollten Sie auch im Kinderzimmer die Türen, Steckdosen, Fenster und den Boden mit Folien und Klebeband abkleben, bevor Sie loslegen.

Entscheiden Sie sich für kräftige Farbtöne, müssen Sie besonders gleichmäßig streichen. Andernfalls entstehen unschöne Flecken an der Wand, da die Farbe an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark aufgetragen wurde und daher auch unterschiedlich gut deckt.

Notfalls muss das Kinderzimmer zwei- bis dreimal gestrichen werden, um ein rundum schönes Ergebnis zu erzielen.

Falls das Kinderzimmer schon eine dunkle Wandfarbe hat und neu gestrichen werden soll, muss die alte Wandfarbe zunächst in weiß überstrichen werden, damit die neue Farbe gut decken kann – ergo wird es bei einem Neuanstrich in weiß in diesem Fall normalerweise nötig sein mindestens zweimal zu streichen.

Gestaltung der Kinderzimmerwände

Wer kein Freund farbig angestrichener Wände ist, der kann auch auf Wandsticker oder Wandmuster zurückgreifen.

Neben zahlreichen Angeboten an Schablonen aus dem Baumarkt, kann man aber auch selber kreativ werden, und das Kinderzimmer individuell gestalten.

Einer unserer alternativen Tipps zum Kinderzimmer streichen, ist die Verwendung eines Schwammes mit dem die Zimmerwand in einer anderen als der schon gegebenen Grundfarbe betupft werden kann. Die so entstehende Tupf- und Wischtechnik macht jede Wand zu einem einzigartigen Kunstwerk. Durch die Verwendung warmer Farben wie Gelb oder Orange, wirkt das Kinderzimmer harmonisch und hat eine positive Ausstrahlung.

© Car-Möbel

Kommen Blautöne zum Einsatz, verwandelt die Schwammtechnik jede Wand zu einem weiten Ozean und es kommt eine karibische Urlaubsstimmung im Kinderzimmer auf. Figuren und Bilder an den Wänden sind eine ebenso schöne Alternative zum üblichen Kinderzimmer streichen. Anstelle von pinken oder blauen Kinderzimmerwänden, zaubert man eben Däumelinchen oder Lucky Luke über das Bett seiner Kinder. Zum Streichen sollte hier Abtönfarben benutzt werden, welche bereits in kleinen Mengen erhältlich sind. Sind die eigenen Zeichenkünste begrenzt, können Eltern auf Vorlagen und Schablonen zurückgreifen.

Entweder Sie drucken sich die jeweilige Figur auf Papier aus und vergrößern sie dann auf Pappe oder Sie drucken das Motiv auf eine Folie und übertragen es mithilfe eines Projektors an die Wand. So können die Helden Ihrer Kinder problemlos beim täglichen Spiel integriert werden und das Kinderzimmer zu streichen, macht gleich viel mehr Spaß. Mit Wandtattoos machen Sie es sich übrigens nicht nur besonders einfach, weil Sie nicht selbst den Pinsel schwingen müssen – Wandtattoos sehen auch toll aus und sie sind ohne große Probleme wieder von der Wand abzulösen, wenn sie nicht mehr gefallen und damit eine ideale Alternative zum klassischen Farbanstrich.

Das könnte Sie auch interessieren