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Grüner Wohnen mit Zwiebelblumen

Von: - Planungswelten,

Soll ich oder soll ich nicht? Diese Frage stellt sich jetzt mancher, der in Gärtnereien, auf dem Wochenmarkt oder in Supermärkten kleine Töpfe sieht, aus denen mehrere grüne Triebe sprießen. Sie sind das Versprechen auf einen baldigen Frühlingsbeginn – direkt zum Mitnehmen. Die Zwiebeln und Knollen in den Töpfen blühen schon nach kurzer Zeit. Dieser schnelle Frühling ist ideal für alle, die nicht mehr länger warten möchten, die den langen Winter satt haben und die sich ihre kleine Welt ein bisschen schöner und bunter machen wollen.

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Die Vielfalt des Frühlings

Das Spektrum der derzeitig erhältlichen Frühlingsblumen reicht von zierlichen Krokussen und Blausternchen über Vorfrühlingsanemonen, Zwergiris, Schachbrettblumen und Traubenhyazinthen bis hin zu den bekanntesten Frühblühern, den Narzissen, Tulpen und Hyazinthen. Die kleinen, meistens schwarzen Töpfe, in denen die Zwiebelblumen oft angeboten werden, lassen sich mit schönen Übertöpfen schnell und leicht kaschieren. Die Wahl der passenden Gefäße für die Frühlingsboten bietet viel Freiraum für das effektvolle Spiel mit Farben. Sie können zum Beispiel den gleichen Farbton wie die Blüten haben oder in einer kraftvollen Komplementärfarbe gewählt werden. Die Variante für Entdecker und Retrofans: Den Keller oder Dachboden auf der Suche nach alten ausrangierten Töpfen aus den 50er oder 60er Jahren durchforsten. Die Gefäße kommen so zu neuen Ehren, genauso wie so manches Schätzchen vom Flohmarkt.

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Neues Leben in alten Töpfen

Zwiebelblumen im Topf bieten aber noch mehr Potential, denn mit ihnen lassen sich auch Miniaturgärten für die Wohnung gestalten. Diese kleinen Blumenlandschaften wecken selbst dann Frühlingsgefühle, wenn draußen Schneeflocken oder eiskalter Regen noch eher winterliche Gefühle auslösen. Alte Kisten aus verblichenem Holz, Schalen, die noch aus der Zeit des Wirtschaftswunders stammen, oder ausrangierte Haushaltsgegenstände, die eigentlich keiner mehr braucht, aber auch keiner wegwerfen mag – sie alle können mit Zwiebelblumen und etwas Kreativität zu neuem Leben erwachen. Solch ein kreatives Recycling erfordert eventuell etwas Vorbereitung: Wer auf nostalgischen Charme setzt und eine alte Holzkiste oder einen ausrangierten Korb bepflanzen möchte, deckt den Boden am besten ausreichend hoch mit einer stabilen Folie ab, damit keine Erde herausrieselt und auch kein Wasser heraustropfen kann

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Nicht austrocknen lassen

Wenn Pflanzgefäße Löcher im Boden haben, kann überschüssiges Gießwasser gut abfließen. Falls das nicht der Fall ist, hilft vorsichtiges Gießen, damit sich nicht zuviel Wasser im Gefäßboden staut. Staunässe würde die Zwiebeln faulen lassen. Wurzelballen, die sehr trocken sind, können später nur schwer durch kleine Wassergaben wieder befeuchtet werden. Falls die Erde um die Zwiebeln vor dem Pflanzen etwas ausgetrocknet ist, stellt man sie deshalb am besten für einige Zeit in einen Wassereimer, damit sie gut Feuchtigkeit aufnimmt und es später mit dem Gießen gut klappt. Dann austopfen und in ein Gefäß mit normaler Blumenerde pflanzen. Wer will, kann die Erde noch mit Moos abdecken. Angießen nicht vergessen und schon heißt es: Winter adieu – willkommen Frühling.

Quelle: IZB