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Gartenduschen – die perfekte Erfrischung

Von: - Planungswelten,

An einem freien Tag die Sonne im Garten oder auf der Terrasse genießen und sich dabei eine zarte (Urlaubs-) Bräune aneignen macht richtig Spaß. Dazu noch ein gutes Buch und etwas Kühles zum Trinken, dann klingt das schon wie ein fast perfekter Tag. Doch eben leider nur fast! Denn gelegentlich braucht auch der größte Sonnenanbeter einmal eine kleine Abkühlung, um neue Kraft zu tanken.

Hat man jedoch aufgrund von Platz-, Zeit-, oder Geldmangel – oder der ungünstigen Kombination aller drei Parameter – gerade keinen eigenen Pool in greifbarer Nähe, bleibt die Frage, woher nun die gewünschte Erfrischung kommen mag? Die gute Nachricht: Es gibt eine tolle Alternative. Gartenduschen sind nämlich in solchen Fällen heute weit mehr als nur eine einfache Zwischenlösung. Sie haben sich in den vergangen Jahren zu echten Hinguckern und Spaßbereitern entwickelt. Einfach nur ein Schlauch mit einem schlichten Brausekopf am Ende – das war einmal.

Heute gibt es Gartenduschen in allen Designs und Formen, mit warmem und kaltem Wasser, fest installiert oder mobil. Ganz sicher sollte jedenfalls für alle Bedürfnisse das richtige Modell einer Outdoorbrause zu finden sein.

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Auf einen Blick:

  • Gartenduschen sind eine tolle Alternative zum Pool und bringen mit wenig Aufwand eine Menge Spaß und Erfrischung.
  • Die günstigsten Gartenduschen gibt es bereits unter 20 Euro. Die hochpreisigen Modelle kosten schnell über 1.000 Euro.
  • Gartenduschen sind äußerst Pflegeleicht und bringen nur sehr geringe Folgekosten mit sich.
  • Mit Solarduschen kann man im Garten das Wasser kostengünstig und problemlos auf angenehme 30° Celsius bringen.
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Eine Gartendusche hat viele Vorteile

Wer sich heute eine Gartendusche anschaffen will, steht zunächst einmal vor der Qual der Wahl. Die unzähligen Modelle in den unterschiedlichsten Preiskategorien reichen von der einfachen Baumarktdusche – bereits für unter 20 Euro – bis hin zu den Produkten der großen Markenhersteller. So unterschiedlich die Qualität dabei ausfällt, so unterschiedlich gestalten sich auch die Preise. Für besonders hochwertige und leistungsstarke Gartenduschen kann man auch ohne Probleme einen vierstelligen Betrag ausgeben.

Im Gegensatz zum Pool ist der Wasserverbrauch bei Gartenduschen sehr kommod, der Erfrischungsfaktor jedoch kaum kleiner. Zudem sind Gartenduschen – zumindest die mobilen Varianten – schnell aufgebaut und sofort betriebsbereit. Sie werden meist mit einem Dorn in den Boden gesteckt oder sind an einem Dreibein befestigt. Manche einfachen Gartenduschen können auch an einem Sonnenschirmständer fixiert werden. Die edleren Gartendusch-Varianten finden normalerweise einen festen Platz im heimischen Garten. Nicht selten auch in der Kombination mit einem Pool.

Grundsätzlich lohnt sich zur Schonung des Materials im Herbst das Einlagern der Sommererfrischung. Die hochpreisigeren Gartenduschen sind aber zumeist auch grundsätzlich Winterfest, man sollte jedoch darauf achten, dass alle Leitungen vor dem ersten Frost tatsächlich entleert sind.

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Gartendusche aufstellen

Bei den mobilen Gartenduschen ist zum geeigneten Platz nicht viel zu sagen. Sie lassen sich je nach Ausführung und Qualität in der Regel sehr schnell auf- und abbauen. Ein Standortwechsel geht also ohne Probleme leicht von der Hand. Doch auch bei den einfacheren Ausführungen gilt der gleiche Grundsatz wie bei den fest installierten Gartenbrausen. Man sollte darauf achten, dass das ablaufende Wasser nicht den gesamten umliegenden Garten ertränkt. Steht die Gartendusche auf dem Rasen, sollten Sie einen Holzrost als „Duschmatte“ nutzen. Er verhindert, dass der Untergrund zu schnell matschig und weich wird. Ein gelegentlicher Standortwechsel auf noch nicht eingeweichte Rasenteile ist dennoch empfehlenswert. Einzige wichtige Voraussetzung ist hierbei, immer einen ausreichend langen Gartenschlauch für die Zuleitung zu besitzen.

Bei den fest installierten Gartenduschen sollte man sich im Vorfeld Gedanken über den richtigen Standort und den geeigneten Wasserablauf machen. Hier kann es angebracht sein, die Standfläche unter dem Duschstrahl zu pflastern oder mit einem Kiesbett zu präparieren. Dies verhindert das Entstehen eines schlammigen Untergrundes und es erlaubt gleichzeitig das Einsickern des Wassers im Boden. Noch besser wäre an geeigneter Stelle ein Abfluss.

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Gartenduschen auch mit warmem Wasser

Sinn und Zweck einer Gartendusche ist in erster Linie das Verschaffen einer erfrischenden Abkühlung. Und tatsächlich ist das normale Leitungswasser meist nicht wärmer als 10° Celsius und damit wahrhaftig erfrischend. Bekennende Warmduscher haben hiermit unter Umständen ihre Probleme und würden gern auch ein wenig mehr Komfort beim Gartenduschen genießen.

Das ist mittlerweile dank sehr gut funktionierender Solar-Gartenduschen kein Problem mehr. Diese Luxusausführungen der Gartenduschen heizen mit Hilfe der Sonnenenergie das Wasser in einem Vorratstank auf. Dabei schaffen es diese Gartenduschen problemlos, das gespeicherte Wasser auf die durchaus ansehnliche Temperatur zwischen 50° und 60° Celsius zu bringen. Will man also ein angenehm temperiertes Duschen mit 25° erleben, reicht das Heiß- und Kaltwassergemisch leicht für einige Minuten. Das Erhitzen des Wassers hingegen geht meist in nur einer halben Stunde von statten. Daher sollte auch für mehrere aufeinanderfolgende Nutzer der Solardusche kein Streitpotenzial gegeben sein.

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Pflege und Wartung von Gartenduschen

Die meisten Teile der Gartenduschen sind heutzutage sehr robust und pflegeleicht. Das verbaute Holz ist für die nasse Umgebung ausgelegt und geeignet. Edelstahl rostet nicht und kann daher auch problemlos bis in den Herbst im Garten verweilen.

Dennoch haben Sie länger Freude an Ihrer Gartenerfrischung, wenn Sie von Zeit zu Zeit das Tropenholz ölen und die Kalkflecken auf den Metallteilen wegpolieren. Und wenn Sie dann im nachfolgenden Sommer Ihre Gartendusche aufstellen, erfreuen Sie sich gleich vom ersten Moment nicht nur am kühlen Nass sondern auch an einer tadellosen Optik.