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Pflanzen entgiften den Wohnraum

Von: - Planungswelten,

Als Sauerstoffproduzenten und Eyecatcher stellen wir Zimmerpflanzen oder Topfpflanzen in unserer Wohnung auf und schaffen uns so ein Fleckchen Natur inmitten des eigenen Zuhauses. Doch die grünen Mitbewohner können weitaus mehr als nur gut auszusehen.

Neben der Produktion von Frischluft erzeugen sie ein angenehmes Raumklima sowie ausreichend Luftfeuchtigkeit, was besonders bei der trockenen Heizungsluft in den Wintermonaten wichtig ist. Darüber hinaus binden Sie Hausstaub, was insbesondere auch Allergikern zugute kommt. Wenn das mal nicht alles Gründe sind, sich eine Zimmerpflanze anzuschaffen…

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Wirkungsvolle Zimmerpflanzen!

Ob Formaldehyd (eine chemische Verbindung von Methan), Benzol, Trichlorethylen (was stark nach Chloroform riecht) oder Kohlendioxid – diese Schadstoffe können von einigen Zimmerpflanzen abgebaut werden. Dennoch haben die grünen Helfer unterschiedliche Stärken, was die Schadstoffbindung angeht. So eignet sich etwa die Aloe Vera für Formaldehyd – Grünlinie und Efeu hingegen sorgen für den Abbau von Kohlendioxid und Benzol.

Damit die Entgiftung aber tatsächlich gelingt, ist es sinnvoll, mehrere Pflanzen einer Sorte aufzustellen. Experten raten bei einer Zimmergröße von 20 m² zu einer Anzahl von drei Töpfen mit Exemplaren der gleichen Art. Nur so können Schadstoffe optimal abgebaut werden.

Ein Großteil der Feuchtigkeit, den man der Pflanze durch Gießen zufügt, wird wieder abgegeben. Zimmerlinde und Zimmergras gehören zu den wenigen Vertretern, welche in der Lage sind, die trockene Heizungsluft im Zimmer feucht zu halten. Dank diverser Spaltöffnungen geben diese beiden Pflanzen auf Blattunter- und -oberseite Wasser an die Umgebung ab und sind gegenüber künstlichen Luftbefeuchtern deutlich im Vorteil.

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Pflanzen als Staub- und Schadstoffbinder

Neben Schadstoffen kann auch Hausstaub durch Zimmerpflanzen gebunden werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sinkt der Staub wassergetränkt zu Boden. Hinzu kommt, dass die haarige und wachsähnliche Blattoberfläche einiger Pflanzen den Staub, der in der Luft umherschwirrt, geradezu anzieht. Neben Staubbindung bauen Pflanzen auch aktiv Schadstoffe ab. Enzymatische Spaltung und Vakuoleneinschließung sind hier die beiden Schlagworte. Auch im Wurzelbereich ist die Pflanze tätig und mineralisiert durch die Bakterien der Wurzelausscheidungen Schadstoffe.

Dennoch darf man nicht allzu hohe Erwartungen an seine Zimmerpflanze stellen. Alles kann diese auch nicht bewerkstelligen. Zigarettenrauch und sonstiger Qualm kann nicht umgewandelt werden. Hier bietet es sich vielmehr an, für eine ausreichende Belüftung des Raumes zu sorgen.

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