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Dachziegel oder Dachsteine? Was ist der Unterschied?

Von: - Planungswelten,

Werfen Sie doch mal einen Blick auf das elegante Gebäude auf unserem Bild. Was sehen Sie? Schicker Altbau, verspielter Erker, romantische Klappläden aus Holz und ein leuchtend rotes Ziegeldach. Fast! Was wir hier sehen, sind keine klassischen Dachziegel, sondern Dachsteine.

Dachziegel, klar – kennt man. Dachsteine? Da wird es schon kritischer. Und tatsächlich ist der Unterschied zwischen den beiden Dachbelägen nur den wenigsten bekannt. Daher stellt sich so einigen Bauherren die Frage: Dachziegel oder Dachsteine? Was ist eigentlich der Unterschied?

Wir haben die beiden Dachbeläge für Sie genauer unter die Lupe genommen.

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Dachziegel - der charmante Klassiker

Dachziegel – der Klassiker der Dacheindeckung glänzt sowohl durch seine positiven Materialeigenschaften als auch durch sein zeitloses Design. Schon im alten Rom wurden Dachziegel verwendet – ein Werkstoff mit langer Geschichte, der sich über Jahrhunderte bewährt hat und dabei einen Hauch Romantik und Liebe zur Tradition versprüht.

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Die wichtigsten Fakten zum Dachziegel:

  • Ziegel sind ein natürliches Produkt: Dazu werden Tone und Lehme zunächst geformt und bei etwa 1000 Grad Celsius gebrannt.
  • Trotz langer Tradition – die Herstellung von Dachziegeln erfolgt in der heutigen Zeit unter modernsten Produktionsverfahren.
  • Ziegel profitieren von einem geringen Gewicht und sind dadurch besonders gut zu verlegen.
  • Generell haben die witterungsbeständigen Tonziegel eine Lebensdauer von etwa 80 bis 100 Jahren.
  • Verschiedene Designs, von eher klassisch geschwungen bis hin zu geradlinigen Formen sowie verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten lassen ein individuelles Produkt entstehen, das ganz an den Look des eigenen Zuhauses angepasst werden kann.
  • Auch extravagante Modelle sind kein Problem: Der klassische rote Dachziegel hat von Varianten in Hellblau, Tannengrün oder Sonnengelb Gesellschaft bekommen.
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Übrigens, bei der Ziegelform bestehen oftmals regionale Unterschiede – beispielsweise sieht man besonders im Norden Deutschlands profilstarke Wellenformen, während beispielsweise die Ziegelform Saphir von Braas mediterranes Flair versprüht. Dem persönlichen Geschmack sind also kaum Grenzen gesetzt.

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Dachsteine - Was ist das eigentlich?

Betrachtet man diese Dachsteine, scheint der Unterschied zum Dachziegel – zumindest für Laien – eigentlich nicht vorhanden zu sein. Die Unbekanntheit der Dachsteine liegt sicherlich zum Großteil daran, dass der Ziegel als genereller Begriff für die Dacheindeckung verwendet wird. Dabei wurde der Dachstein bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Seine steile Karriere begann jedoch erst zu Zeiten des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg, bedingt durch den damals vorherrschenden Materialmangel.

Wer bei dem Begriff Dachstein nun an einen natürlichen Rohstoff denkt, täuscht – tatsächlich ist der Dachstein ein Hightech-Werkstoff bestehend aus Quarzsand, Zement, Wasser und Farbpigmenten. Dieser wird im Vergleich zu Tonziegeln nicht gebrannt, sondern getrocknet und anschließend für 28 Tage gelagert – ein umweltschonender Herstellungsprozess, der durch weitere positive Eigenschaften ergänzt wird.

Alle Vorteile der Dachsteine auf einen Blick:

  • Ebenso wie der namensgebende Stein sind Dachsteine besonders robust, bruchfest, frostbeständig und härten im Laufe der Jahre sogar weiterhin aus.
  • Dachziegel oder Dachsteine? Beim Style kann der Dachstein gut mit dem traditionellen Ziegel mithalten: Ebenso wie beim Tonziegel sind zahlreiche Farb-, Form- und Oberflächenvarianten möglich.
  • Generell sind Dachsteine schwerer als Dachziegel – dennoch lassen sie sich problemlos und zeitsparend verlegen.
  • Dachsteine weisen eine enorm gute Ökobilanz auf. Verglichen mit Dachziegeln, wird bei der Herstellung von Dachsteinen nur halb so viel Co2 freigesetzt. Darüber hinaus kann das Material umweltfreundlich recycelt werden.
  • Was den Lärmschutz betrifft, haben Dachsteine fast doppelt so gute Werte wie Dachziegel.
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Dachziegel oder Dachsteine: Ein Ausblick

Der Dachstein hat ganz klar Zukunftspozenzial: Der Werkstoff wird stetig weiterentwickelt und in seinen Eigenschaften erweitert.

Kombiniert mit der zukunftsweisenden Protegon-Technologie des Herstellers Braas profitieren Dachsteine von weiteren nützlichen Merkmalen: Im Vergleich zu herkömmlichen Dachsteinen und Dachziegeln reflektieren Protegon-Dachsteine mehr als 300 Prozent der Infrarotstrahlen. Das Dach heizt sich dadurch weniger auf. So kann es durchaus vorkommen, dass zwischen Unter- und Oberseite der Dachsteine Temperaturunterschiede von bis zu 10 Grad Celsius herrschen. Das kann sich insbesondere positiv auf das Raumklima im Hausinneren auswirken. Zudem stellt die feine Mikromörtelbeschichtung eine hochwirksame Schutzfunktion gegen Witterung, Moose und Algen dar – ein optimaler Schutzschild für Ihr Dach!

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