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Wandgestaltung im Jugendzimmer

Von: - Planungswelten,

Kinder und Jugendliche sind manchmal wechselhaft. Das ist normal und jedes Elternteil kennt das. Was heute noch unbedingt sein muss, kann übermorgen schon mit „total ätzend“ und „doof“ tituliert werden. In der Pubertät verstärkt sich diese Entwicklung (leider) meist auch noch. Steht dann vielleicht die Zimmerrenovierung für den Sprössling an, kann es schnell geschmacklich und zwischenmenschlich schwierig werden. Mit etwas Glück, helfen Ihnen unsere Tipps zur Wandgestaltung im Jugendzimmer ein wenig die Spannung aus der Sache zu nehmen.

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Auf einen Blick:

  • Die jeweils richtige Wandgestaltung im Jugendzimmer unterliegt vielen altersbedingten geschmacklichen Veränderungen und Anpassungen. So wie sich die Lebensphasen der Jugendlichen ändern, ändern sich auch die jeweiligen Ansprüche an das Wohndesign. Im Idealfall stellt man sich auf variable Gestaltungoptionen ein.
  • Farbe kann eine Lösung sein. Warum nicht einfach in den ersten Jahren auch Klischees bedienen. Blau für Jungs und Rosa für die Mädchen ist immer auch eine gute Wahl. Die eigenen Wünsche der Kinder kommen von ganz allein.
  • Junge Erwachsene haben andere Interessen und geschmackliche Vorstellungen. Wandgestaltung im Jugendzimmer kann dann auch bedeuten, auf den „Schnickschnack“ aus den Kindertagen zu verzichten und puristisch zu werden.

Blau mit Kontrapunkt

Fast alle Jungs stehen auf Roboter, Autos, Dinos, Superhelden und Comics, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

Warum also nicht die Wandgestaltung im Jugendzimmer ein wenig an diese „typische Jungenzeit“ und die damit verbundene Interessenslage anpassen?

Blau ist als grundlegende Farbe dabei sicherlich eine gute Wahl. In diesem Beispiel wurde zudem mit unterschiedlichen Farbintensitäten gespielt und das Muster in Quadraten, die mit Holz abgegrenzt wurden, auf die Wand gebracht.

Eine zum Thema passende Kommode nimmt darüber hinaus die Farbgebung wieder auf und wirkt gleichzeitig als bunter Kontrapunkt belebend und frisch.

© Maisons du Monde
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Warme Farben für die Prinzessinnen

Warme Farben, verspielte Muster bestimmen das Wandgestaltungsbeispiel für dieses klassische Mädchenzimmer. Die Töne greifen ineinander und lassen sich beliebig kombinieren.

Zartes Rosa, eine auberginefarbene Wand, ein weiches Orange und sogar Teile von hellem Grün ergeben hier einen sehr harmonischen Eindruck und strahlen Gemütlichkeit und Wärme aus.

Auch das sonst eher kühle Blau des Mantelbildes auf der Kommode findet sich problemlos in diese Farbpalette ein.

Wandgestaltung im Jugendzimmer darf demnach auch ein frohes Durcheinander von sich ergänzenden Farbtönen sein.

Schließlich – so sagt man – haben sich Prinzessinnen nie mit Einfachheit zufrieden gegeben. Da darf es auch für die Kleinen schon mal gern pompös sein.

Cooler Style für coole Surfer

Eine völlig andere Art der Wandgestaltung im Jugendzimmer ist der Surfstyle. Hier wurde die Wand einfach mit einer Holzverschalung versehen und blau lasiert. Bereits durch die Farbgebung wirkt das Zimmer leicht und mediterran.

Die entsprechenden Accessoires unterstreichen zudem den Stil und runden das Gesamtbild ab. Die Holzwandoptik kann mit wenig Aufwand und einer auf der Wand angebrachten Konterlattung schnell und einfach hergestellt werden.

Wem dieser Weg zu aufwändig ist, findet ausgezeichnet nachgebildete Tapeten in diesem mediterranen Stil.

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Zimmer für (fast schon) junge Erwachsene

Der Geschmack von Heranwachsenden kann sich im Laufe der Zeit merklich ändern. Wer im fortgeschrittenen Jugendalter den Wunsch verspürt, sich von allem Überflüssigen zu trennen, findet unter Umständen sogar den Weg zu einer ganz puristischen Wandgestaltung im Jugendzimmer.

In diesem Beispiel sind nicht nur die Möbel einfach gehalten, auch die gesamte Farbgebung und Raumaufteilung weist klare Linien und vor allem elegante Schlichtheit auf. Die sonst hell gehaltene Gestaltung ist lediglich durch eine taubenblaue Wand unterbrochen.

Dennoch wirkt der Raum in Kombination mit dem warmen Ton des Holzfußbodens und dem Stoffschirm der Deckenlampe einladend und aufgeräumt.

Mal etwas Neues wagen

Allen, die Mut zur Farbe haben, sei dieses Beispiel ans Herz gelegt. Eine blassrote, mit Mustern versehene und an das Design der 70er Jahre angelehnte Tapete.

Wer sich bei der Wandgestaltung im Jugendzimmer an diese Farbe traut, sollte im Idealfalle damit einen hellen Raum gestalten. Aber auch als Farbakzent bietet sich diese Fließtapete bestens an.

Ein einzelner Streifen auf einer hellen oder unifarbenen Wand dient als wunderbarer Blickfang und verleiht jedem Raum frische und Jugendhaftigkeit. Und vor allem über diese Eigenschaften sollten Zimmer für junge Menschen doch verfügen!

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