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Tapete mit Muster

Von: - Planungswelten,

Die gute, alte, klassische „Erfurter“ hat uns treue Dienste geleistet. Das wollen wir nicht bestreiten. Irgendwann, zuletzt dann, wenn es am schönsten ist, muss aber auch die Raufaser ihr Wohnzimmer-Monopol abgeben und Platz machen für neue Tapeten. Schaut man sich unter den neuen Kreationen der Hersteller um, begegnet man einer ungeahnten Frische und Lebendigkeit, die für jeden Stil etwas zu bieten hat. Eines scheint unumgänglich: Muster!

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Muster-Tapeten sind ein Must-Have!

Muster-Tapeten stehen bei den „Must-Haves“ der Wandgestaltung jetzt ganz oben. Mit ihren sich wiederholenden Formen oder Grafiken bringen sie einen spannenden Kontrast zwischen Ordnung, Struktur und gezielt gesetzter Unruhe in den Raum. Die Auswahl lässt keine Wünsche offen: klassische Ornamente, romantische Blumen, geometrische Formen, Ton-in-Ton-Muster, Buntes, Kariertes, Gestreiftes und nicht zuletzt verspielte Muster für die Wandgestaltung im Kinderzimmer. Tapetenhersteller beglücken uns mit ganzen Muster-Kollektionen, von denen wir kaum den Blick lassen können. Setzen Sie mit einer Muster-Tapete auf spannende Effekte und eine einzigartige Raumwirkung.

Welches Muster zu welchem Einrichtungsstil?

Für jeden Einrichtungsstil findet sich das passende Muster: Zarte, gleichmäßige Muster, Lineares und Grafisches ergänzen einen modernen Einrichtungsstil perfekt. Ornamentales, in Gold und Pastell passt zum barocken Stil mit hohen Decken und Stuck. Romantiker wählen florale Motive, Tiere oder Muster, die an Scherenschnitte erinnern. Wer dem Brit-Chic verfallen ist, setzt auf großflächiges Karo. Passend zum Orientalischen Einrichtungsstil gibt es verträumte Tapeten in Kombinationen aus Dunkelrot, Braun und Gold. Und im Kinderzimmer tanzen Puppen, Hasen oder Sterne ganz gleichmäßig über die Wand.

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Den Raum mit Mustern gestalten

Die alte Regel, dass großflächige Muster erdrücken und in kleinen Räumen fehlplatziert sind, ist schon lange hinfällig. Erlaubt ist, was gefällt. Fraglich ist da eher, ob das große Muster selbst auf einer kleinen Fläche zur Geltung kommt. Grundsätzlich sollten Sie aber davon absehen, einen Raum durchgängig mit einer Muster-Tapete zu bestücken. Mindestens eine Wand sollte den Augen die Chance lassen, sich von dem Wandkunstwerk zu lösen.

Schwierigkeiten beim Anbringen

Um eine Muster-Tapete ordentlich anzubringen, bedarf es ein wenig Geschick und Geduld. Üben Sie an anderen Wänden und nehmen Sie sich die gemusterte Tapete vor, wenn Sie und Ihre Helfer ein eingespieltes Team sind. Damit das Muster gleichmäßig und ohne Unterbrechung, wie aus einem Guss an die Wand kommt, beachten Sie die Markierungen, die – exakt aneinander platziert – für ein perfektes Ergebnis sorgen.

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Wie kombinieren mit anderen Tapeten?

Wer sich für ein auffälliges, großflächiges Muster entscheidet und sich etwas traut, darf auch kleine Muster dazu kombinieren. Mit einfarbigen Wänden zu einer Muster-Tapete kann man kaum etwas falsch machen. Farblich sollten die verschiedenen Wände miteinander harmonieren. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie eine Farbe des Musters aufgreifen. Gewagtere Kombinationen sollten Sie erst einmal auf sich wirken lassen, bevor diese großflächig an die Wand kommen.

Wie kombinieren mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen?

Auch für die Kombination mit Möbeln und Deko gilt: Greifen Sie die Farben des Musters wieder auf. Wählen Sie dazu außerdem harmonische Töne aus der gleichen Farbgruppe. Mit ein paar Kontrasten – eine Vase in Orange zur blauen Wand, Bilderrahmen oder einer kleinen Kommode – bringen Sie Leben und Spannung in den Raum. Auch das Muster können Sie in Textilien und Dekorationen wieder aufgreifen.

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Einrichtungsideen mit gemusterten Tapeten

Muster-Tapeten können nicht nur als einfache Wandgestaltung einem Raum ein neues Gesicht verleihen. So verspielt, wie ihr Design ist, so verspielt kann auch der Umgang beim Einrichten mit ihnen sein. Wer sagt denn, dass es immer eine komplette Wand sein muss? Im Schlafzimmer setzen Sie das Bett in Szene, indem Sie die Tapete nur an dem Wandstück hinter dem Kopfteil des Bettes anbringen. Auch einzelne Möbelstücke, wie eine besondere Kommode oder ein Klavier, setzen Sie so in den richtigen Rahmen.

Eine horizontale Teilung der Wandfläche in oben und unten ist ebenso denkbar: Oben Muster, unten uni. Das bringt Gemütlichkeit. Ein Raum wird lebendiger, wenn Sie die Bahnen der Mustertapete in unregelmäßigen Abständen nebeneinander kleben. Diese bewusst erzeugte Unruhe vertragen Flur und Diele besonders gut.

Wer handwerklich versiert ist und Spaß am Basteln hat, kann die Mustertapete statt in geraden Bahnen, auch in einer bestimmten Form ausschneiden und anbringen. Statt eines geraden Abschlusses der Tapete können Sie mit einer kleinen Schere die Tapete auch entlang des Musters abschneiden – so entsteht ein spannender Übergang. Mit Tapetenresten peppen Sie Kisten und Bilderrahmen auf und ziehen ihr Raumkonzept konsequent durch.

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Mit Quadraten verschiedener Mustertapeten ergibt sich auf einer Wandfläche ein wunderbares individuelles und neues Design, das an Patchwork erinnert. Wem das zu viel Arbeit ist, kann auf die Patchwork-Tapete von Rasch ausweichen.

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