© Machalke
ANZEIGE

Bezugsstoffe fürs Sofa und deren Unterschiede

Von: - Planungswelten,

Für welchen Bezugsstoff auch immer Sie sich entscheiden. Hier können Sie sich bereits im Vorfeld über die verschiedenen Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien informieren.

Mohair-Velour

Mohair ist ein absolutes Naturprodukt und wird von der Angora-Ziege gewonnen. So kann es manchmal vorkommen, dass im Gewebe noch vereinzelt schwarze oder graue Haare vorhanden sind. Dieses ist kein Reklamationsgrund – es ist vielmehr eine materialtypische Eigenschaft. Es liegt daran, dass durch die Einfärbung nicht alle Haare die Farbe angenommen haben.

Flachgewebe

Bei einem Flachgewebe überkreuzen sich rechtwinklig zwei Fadengruppen. Sollte es zur Pillingbildung (kleine Knötchen am Gewebe) kommen, was bereits durch normales Sitzen entstehen kann, so können die Knötchen mit einem Fusselrasierer entfernt werden.
Pilling entsteht meistens durch das Zusammenwirbeln loser Faserteilchen der Webfäden oder durch Fremdfasern, die beispielweise auch durch Kleidung auf den Bezug gelangen können.

Chenille-Flachgewebe

Hier wird Chenille Garn in den Stoff eingewebt. Somit unterscheidet es sich schon von der Optik, als auch vom Griff zu anderen Flachgeweben. Je leichter die Fasern miteinander verdreht sind, desto weicher fühlt sich Chenille an. Wie auch bei Velour, sind Schattierungen oder Sitzspiegel eine normale Gebrauchserscheinung. Es kann auch zu einem leichten Verlust der Florfäden kommen, was ebenfalls warentypisch ist.

Microfaserstoff

Wie der Name Mikrofaser schon sagt, besteht dieser rein synthetische Bezugsstoff aus mikroskopisch feinen Fasern, die in wirrer Faserordnung aufgebaut sind. Interessant ist, dass 10.000 Meter nur zwischen 0,8 bis 1,2 Gramm wiegen. Mikrofaser ist sehr strapazierfähig. Die Fasern kann gewebt oder als wirkend (gestrickt) oder auch als Wirbelvlies gefertigt werden.