Die Hand bleibt am Drücker
Die neue Harmonie der Tür
Nachdem die erste Verblüffung der Besucher der „Bau" nüchterner Analyse gewichen war, wird sich mancher gefragt haben, wieso ist nicht schon längst einer darauf gekommen. Der Mechanismus scheint denkbar einfach. Man dreht die Klinke, also auch das Schloss mit in den Raum. Ohne loszulassen und sich umdrehen zu müssen. Es gibt nur noch eine schlüssige Bewegung, ergonomisch, praktisch, selbstverständlich.
Endlich ist ein praktikabler und natürlicher Bewegungsablauf bei stumpf anschlagenden Türen gewährleistet. Ungelenke Bewegungen gehören der Vergangenheit an. Allerdings hingen die jahrzehntelangen Innovationshemmungen auch an der DIN-Norm und an der Angst vor einer neuen Preiskalkulation.
Zudem brauchte Hencken einen potenten Partner für die praktische Umsetzung seiner Idee. Und die fand er mit dem Schlossproduzenten WSS Schlechtendahl und Söhne aus Heiligenhaus. Der Vertrieb wird nun mit weiteren Partnern aus der Türindustrie ausgebaut. Vorsichtigen Schätzungen zufolge sei mit einem Preisaufschlag von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zur anspruchvollen Tür zu rechnen. Aber die Zeit für die perfekte Verbindung von Design und Ergonomie ist reif.
Konzept mit Spaß
Dank des Hencken-Coups wird man die ersten hundert Mal schon beim Öffnen einer Tür Spaß haben. Sozusagen in Erwartung einer „schwungvollen" Ersparnis von Aufwand und Zeit. Eine Innovation im Zeichen der Zeit. Wie meinte der dynamische Abteilungsleiter vor der neuen Tür? „Dann will ich mich mal in die Besprechung einklinken." -ens
Design: Claus Hencken und www.drehschloss.de
Seite drucken




